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Pratersauna
© Michael Behrens

Pratersauna

by Katharina Maria Zimmermann

Geröstet zur Party

Es gibt manche Tage, da haben manche Leute einfach gute Ideen. Als Marketingmensch Hannes Weiss und Immobilientyp Stefan Hiess die Pratersauna zur Disco gemacht haben, war so ein Tag. Seitdem ging es mit dieser dubiosen Sauna Location nämlich bergauf. Und das steil!

Zweitbester Club im deutschen Sprachraum? Das heißt ordentlich was! Ende 2008 wurde die Pratersauna geschlossen. Dieses Fundstück aus den 60er Jahren konnte nicht mehr überleben. Zumindest nicht in ihrer ursprünglichen Aufgabe. Als Treffpunkt der Halböffentlichkeit, wo sogar die russische Mafia ein und aus gegangen sei, oder als Swingerclub, in dem weniger jugendfreie Dinge passiert seien, war die Pratersauna bekannt. Kleines Stammpublikum. Kein Gewinn.

Pratersauna
© Michael Behrens

Weg mit dem Schmuddeleck, Her mit dem DJ

Doch dann kam das Jahr 2009 und somit die Generalsanierung der Pratersauna, die in Wiens Leopoldstadt liegt. Die zwei Herren Hiess und Weiss (das würde einen guten Doppelnamen abgeben, oder?) bauten die 60er Jahre Sauna zu einer Event Location mit Poolbar, Djs und – natürlich – Pool um. Auf zwei Terrassen kann nun bereits am Nachmittag in den Abend hineingefeiert werden und im Sommer ist der Pool nachmittags beziehungsweise mittwochs zum Schwimmen geöffnet. Im Sommer ist die Pratersauna sowieso ziemlich lässig, denn da wird auch draußen gegrillt. Dann kommt so richtig Urlaubsfeeling auf. Und das mitten in Wien.

Pratersauna
© Michael Behrens

Ein Club für Wien

Erstklassig! Chillig! Überflieger! Allerbester Club des Landes! Diese Komplimente durfte die Pratersauna seit ihrer Eröffnung einstecken. Und sie sind wie Musik in ihren Ohren. Das Musikmagazin DeBug nannte sie sogar „zweitbester Club im deutschen Sprachraum“. Doch ein Fünkchen Wahrheit ist bei dem ganzen Fantum schon dran: Hier wird die Kunst- und Schwitzkultur nämlich gelebt. In der Pratersauna wurde ein Mikrokosmos für Creative Communities errichtet, wie sonst kaum wo. Und das schätzen sowohl Stammgäste als auch Newcomer. Im House-, Electro- und Techno-Club wird natürlich auch immer verdammt gute Musik aufgelegt. Vorausgesetzt man mag die Töne aus der Dose. „Sweat’n’Bang“ heißt es in Wien zum Beispiel zu Prater Unser, Motor City Drum Ensemble, Will Fling, The Loud Minority oder Ogris Debris.

Pratersauna
© Michael Behrens

Der Wiener geht unter

Im beliebtesten Pool im Prater gehen sogar echte Wiener unter und das bereits am Nachmittag und manchmal sogar abends beim Schwimmen und Pool Party Machen. So kommen die Vorzüge der Pratersauna wenn’s warm ist besonders zur Geltung. Da ist einerseits der Charme der 60er Jahre, der gepaart ist mit modernen Details wie der Toiletten Sensation von den Designern von All Austria Arts am Werk oder auch die Musik, die wirklich von Minimal Techno bis zu elektronischen Live-Acts alle Stückln spielt.

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