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Hotel Daniel Wien

Gasometer Wien

Die alten Ziegelbauten geben Gas: Gasometer in Wien.

Wenn man aus dem Süden kommt sieht man sie sofort: Die dunkelrote Eminenz in Form von ehemaligen Gasbehältnissen im Bezirk Simmering. Wie ein Bollwerk stehen sie für das Wien, das einst Hauptstadt des riesenhaften k. u. k. Reiches war und europaweit vielleicht nicht allein den Ton angab, aber auf jeden Fall mitkomponierte.

Gasometer als Wiener Sehenswürdigkeit

Auch wenn das Interesse an der ehemaligen Gasversorgung der Stadt Wien nicht ins Unermessliche geht, kann man sich trotzdem getrost nach Simmering begeben und die Gasometer anschauen. Die gigantlischen Speicher wurden 1899 in Betrieb genommen und waren damals die größten Gaswerke Europas. Davon gespeist wurden die Gaslaternen der Stadt Wien. Das Timing war zwar nicht ideal, da die Gaslaternen mit Anfang des 20. Jahrhunderts successive abnahmen, allerdings wurde dann kurz später das Erdgas entdeckt – so waren die Gasometer bis Mitte der 70er Jahre in Betrieb.

Wiener Gasometer

Vom Industriedenkmal zum Wiener Wohnort

Heute hat sich die Situation der Gasometer komplett verändert. Am Anfang stand die Frage: So viel Halle – was machen wir damit? Zuerst wurden die Gasometer für Konzerte beziehungsweise Raves genutzt: Dafür wurden sie sogar zu „Gazometern“ umbenannt. Auch Falco drehte sein Video zu „Coming Home“ im Gasometer. Mehr über die Geschichte der Gasometer kann man übrigens in einer einstündigen Führung erfahren, Tickets dafür gibt’s auf der Gasometer Website. Was dann schlussendlich, nach langer Planungsphase passierte, war die größte Baustelle Europas: Die Gasometer wurden zu einem Zentrum aus Kino, Konzerthalle, Wohnungen und Büros umgebaut.

Wiener Gasometer

Leben im Mix aus Kino, Musik und Geschichte

1600 Menschen leben aktuell inmitten der Industriedenkmäler Gasometer, außerdem kommen 600 Leute dazu, die dort arbeiten, wo einst Gas gespeichert wurde. Statt einem möglichen Guggenheim Museum, einem Messegelände, Kletterwänden oder einer Schwimmhalle baute der französische Stararchitekt Jean Nouvel das Innere der Gasometer zu einem lichtdurchfluteten, multifunktionalen Raum um. Wenn man heute durch die Gasometer streift, dann ist jeder einzelne Turm innen komplett anders. Als roter Faden zieht sich die visuelle Leichtigkeit, das Licht und die Synergie zwischen der denkmalgeschützten Außenmauer und der neuen Kontruktion durch.

Wiener Gasometer

alles da!

Für die Bewohner dieser Stadt in der Stadt, der fast schon als eigener Planet durchgehen könnte, ist es ein Leichtes, ihre täglichen Bedürfnisse gleich innerhalb der Gasometer zu decken: Trafik, Apotheke, Bar und Lebensmittelgeschäfte finden alle in den riesigen Weiten der Gasometer Platz. Wenn man überlegt, dass hier um ein Haar eine Skihalle entstanden wäre, muss man schon ein bisschen schmunzeln. Vielleicht hätte diese ja die Wiener zu besseren Skifahrern gemacht?

Fotocredit: Andreas Pöschek / viennaphoto.at

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