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Wo die Gitarren rumhängen

by Katharina Maria Zimmermann

Der Schauplatz ist die Rotenturmstraße, von der man den Stephansdom ab und zu sehen kann. Das kann auch Vorteile haben. Zum Beispiel, wenn im Hard Rock Cafe Vienna so viel los ist, dass man in der Schlange warten muss. Und das kann dann schon einmal die akademische Viertelstunde übersteigen. Aber wenn wir uns ehrlich sind: Mit studieren hat dieses Lokal absolut gar nichts zu tun. Eher schon mit fettigen Fingern, einer großartigen Auswahl von Starters oder Signature Wings, die einem, erst in Honey-Mustard Sauce gedippt eine neue Sphäre des Fast Food präsentieren.

Eine Gitarre für den Lifestyle

Am Anfang war da ein Laden in London, der früher einmal ein Rolls Royce Shop gewesen war. Zwei junge Amerikaner wollten den Engländern das Essen beibringen und bei einem hat es sogar so viel gebracht, dass er immer wieder kommen wollte. Und das war nicht irgendwer, sondern Eric „Layla“ Clapton, der Begründer von Cream und Derek & The Dominos und der wollte einfach partout immer auf seinem Stammplatz sitzen. Um ihn sich zu sichern, redete er mit Isaac Tigrett und Peter Morton, den Besitzern des Hard Rock Cafes und hängte ihnen quasi eine Gitarre um. Nämlich seine, eine Fender Lead II. Dann kam Pete Townshend vorbei, den wir ja von „The Who“ kennen und meinte, dass seine Gibson genau so gut ist. Und das, was da damals im Hard Rock Cafe passiert ist, hat sich mittlerweile auf die ganze Welt übertragen. Eben auch nach Wien. Neuerdings.

Mehr als ein Burger Lokal

So entwickelte sich das Konzept vom Hard Rock Cafe, das neben Burger Laden und Shop noch ein gewisses Flair liefert, das durch Musik und die besondere Architektur in dem Lokal entsteht. In Wien genauso, wie anderswo auf der Welt. Der berühmte Service Gedanke, der in jedem amerikanischen Restaurant gang und gäbe ist, wird im Hard Rock Cafe gelebt. Und eben auch seit 2014 in der Wiener City. Da bleibt viel Platz für rotzige Rock-Musik im Vienna Stil. Denn was die Hard Rock Cafe Gruppe auf jeden Fall macht, ist sich mit der lokalen Musikszene zu vernetzen und immer wieder auch live zu zeigen, was eigentlich hinter dem Namen des Cafés steckt.

Ein Cafe mit Wiener Touch

Das Café entspricht zwar nicht der Wiener Kaffeehauskultur, allerdings hat es die Hard Rock Café Kette mit Shop, Café, Hotel und Pipapo auch in Wien geschafft, Künstler wie Christina Stürmer, Parov Stelar und Andreas Gabalier dazu zu bringen, dem Restaurant Lokalkolorit zu geben. Somit bekommt Österreich und seine Musikszene auch an der Wand des Hard Rock Cafés Vienna seinen Stammplatz. Und Stammplätze – die mögen wir Österreicher ja eh gerne.

 

 

Fotocredits: Katharina Maria Zimmermann, Flickr

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