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Wiener Naschmarkt
© Günther Eszöl (Wientourismus)

Der Naschmarkt

von Katharina Maria Zimmermann
Wiener Naschmarkt
© Peter Rigaud (Wientourismus)

Die Buden von Wien.

Zwischen rechte und linke Wienzeile gequetscht, ist der Naschmarkt zuhause. Menschengewimmel. Bienenstockatmosphäre und Marktschreier, die dir ins Ohr plärren, dass genau sie, und nur sie die besten getrockneten Früchte weit und breit haben. Wir finden: Diese Fragestellung ist eine Verkostung wert!

Etwas zum Spielen? Und zum Naschen? Da wäre man in Wien wohl am Naschmarkt an der richtigen Adresse. Wien Besucher und Ur-Wiener gleichermaßen geben sich in Mariahilf ein Stelldichein zwischen Obststand und Asiate. Immer herrscht Trubel, immer ist was los. Da kommt so richtig Stimmung auf. Dazu haucht einem noch die große Welt ihren Atem ins Gesicht. Da duftet es nach Kebap, Hummus (falls dieser überhaupt riecht) und frischen Nudeln. Fisch macht den Anfang und dann hantelt man sich Stand für Stand weiter weg vom Karlsplatz um schlussendlich beim Flohmarkt anzukommen. Ein riesiges Unterfangen, dieser Naschmarkt. Und doch: Jedes Mal ist man wieder gerne da.

Wiener Naschmarkt
© Popp & Hackner (Wientourismus)

Das Wiener Naschmarkt Feeling

Die jungen Wiener lieben Märkte. Bobos, Hipster, alle sind sie am Naschmarkt vereint. Die sonnigen Samstag Nachmittage werden mit außergewöhnlichen Spritzervarianten zu den kürzesten der Woche. Und jeder Wiener hat irgendwie sein Stammstandel. So ist der Naschmarkt wahrscheinlich der Markt, an dem die Wiener am längsten verweilen, haben sie doch Dr. Falafel, Neni und andere ausgezeichnete Plätze, an denen man einfach gerne bleibt und chillt, bis die Uhr Nacht anzeigt. Denn die Öffnungszeiten besagen: Der Markt sperrt um Mitternacht. Zum Glück gibt’s davor am Lieblingsstand einiges zu erleben. Was den Naschmarkt einfach so irrsinnig fesch macht, sind die Häuser der Wienzeile, die fast durch und durch Jugendstil sind. Und da kann man sich einfach nicht satt sehen, obwohl man schon zwei Vorspeisenteller, vier Falafeln und gefühlt einen Kilo getrocknete Früchte hatte.

Flohmarkt am Samstag

Einmal die Woche kriegt der Wiener Naschmarkt Gesellschaft. Und zwar vom Flohmarkt, dessen Öffnungszeiten von 6.30 bis 18 Uhr gehen. Aber Achtung: Die schönsten Stückchen wechseln schon gleich in der Früh ihren Besitzer. Wer also etwas Besonderes erstehen möchte, der muss früh vor Ort sein. So ist der Naschmarkt einer der vielseitigsten Märkte in Wien. Zwar auch einer der überlaufendsten und bekanntesten, aber wer mag schon auf einen menschenleeren Markt gehen? Niemand, oder?

Wiener Naschmarkt
© Peter Rigaud (Wientourismus)

Obst, Gemüse und noch viel mehr

Der einstige Kärntnertormarkt wird seit dem frühen 19. Jahrhundert zuerst mit „Aschenmarkt“ und dann mit „Naschmarkt“ bezeichnet. Ersteres kommt einer früheren Ascheablagerung an der Stelle der heutigen Wienzeile und Letzteres hat sich dann umgangssprachlich so herausgebildet, weil es dann doch mehr exotische Köstlichkeiten gab als Milch, Obst und Gemüse. Denn ein Spruch besagt „Was es am Naschmarkt nicht gibt, brauchen Sie nicht“. Selbstbewusst ist er auch noch, der Naschmarkt. Aber er kann schon was, denn in Wien ist die urtümliche Stadt Atmosphäre nur wenige Schritte von der eines Bazars entfernt. Die Stände wurden übrigens von Otto Wagner während dem ersten Weltkrieg entworfen und sehen seit etwa 1916 so aus wie heute.

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