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Albertina Wien

Albertina: Die Kunst sehen

Wenn der Namensgeber der Wiener Albertina damals im Jahre 1776 gewusst hätte, was sich heute dort abspielt – hätte er sich als eine Art Rockstar gefühlt? Das hat er wahrscheinlich sowieso. Und wir fühlen uns künstlerisch gut aufgehoben in der Albertina – einem der schönsten Museen in Wien.

Heute tummeln sich nämlich neben der grafischen Sammlung und den über eine Million druckgrafischen Bildern Werke von Persönlichkeiten aus der Kunstwelt, die wir alle lieben und ehren: Michelangelo, Oskar Kokoschka, Albrecht Dürer, Gustav Klimt oder Egon Schiele. Da ist genauso viel Wien wie international drinnen. Genau die richtige Mischung eben, um einen schönen Nachmittag im Museum zu verbringen. Die zentrale Lage und das überaus schöne Ambiente machen die Albertina noch zum zusätzlichen Zuckerl im Museumsdschungel von Wien.

Habsburger am Albertinaplatz

Der Namensgeber der Albertina war der Schwiegersohn von Maria Theresia: Albert Kasimir von Sachsen-Teschen. Zuerst fing er in Bratislava mit seiner Kunstsammlung an, übersiedelte dann damit aber ins Herzen von Wien ins damalige Palais Taroucca, das direkt an der Wiener Stadtmauer lag. Zentral ist es auch heute noch an der Südspitze der Hofburg. Da hat man es dann nicht weit zum nächsten Kaffeehaus nach einer ausgiebigen Portion Kunst. Neben Kunst kann man hier auch die Prunkräume der Habsburger anschauen, im größten Wohnpalais inklusive sündhaftteurer Möbel und allem, was man sonst noch zum Leben als Adeliger brauchte.

Sammlung der Albertina

Das Museum der Albertina ist ein Museum von Welt. Warum? Weil sich hier die größte und wertvollste grafische Sammlung befindet. Und zwar überhaupt. Damit sind 65.000 Zeichnungen gemeint. Zusätzlich sind hier eine Million druckgrafischer Bilder zuhause. Als der eigentliche Besitzer, Erzherzog Albrecht, verstarb, wurde die Sammlung für die Öffentlichkeit zugänglich. Aber nur unter einer Voraussetzung: Sehen durfte sie jeder, der Schuhe anhatte. Schmäh ohne! Gegründet hat er die Sammlungen übrigens am 4. Juli 1776 – dem gleichen Tag an dem Amerika seine Unabhängigkeit erhielt. Zusammenhang zwischen den zwei Eregnissen gibt es zwar keinen, trotzdem ist’s ganz lustig.

Ausstellungen in Wien

Mit 1919 fiel die Sammlung der Albertina dann an die Republik Österreich, mit 1921 war dann auch der Name „Grafische Sammlung der Albertina“, die dann später nur mehr aufs letzte Wort zusammengekürzt wurde, fix. Doch immer noch war das schöne Palais nicht massentauglich. Das änderte sich dann mit der Person des Klaus Albrecht Schröder. Er wollte den guten Standort, der auf den letzten Basteimauern von Wien thronte einfach besser nutzen. Daher hat er vieles umgekrempelt und die Albertina mit Schausammlungen aus den Meisterwerken der Moderne versehen: Die letzten 130 Jahre in angenehmen Portionen, die vom französischen Impressionismus über den deutschen Expressionismus bis zur russischen Avantgarde reichen. Yeah!

 

Fotocredit: © WienTourismus/Paul Bauer

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